Freiheit für Julian Assange!

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Freiheit für Julian Assange!
Steckbrief zur Kampagne
Status: Aktiv
Dies ist eine bundesweite Kampagne
Zentrale Kampagnen-Seite: http://www.leipzigforjulian.de/

Beschreibung


Freiheit für Julian Assange! Unterstützt den Offenen Brief der Initiative LEIPZIG FOR JULIAN und des Deutschen Journalistenverbandes an die britische Innenministerin mit der Unterzeichnung der Petition. In einem Offenen Brief an die britische Innenministerin Priti Patel fordert das Aktionsbündnis „Leipzig for Julian“ gemeinsam mit dem Deutschen Journalisten-Verband die Freilassung des Journalisten Julian Assange. „Es gilt, wegen seines kritischen Gesundheitszustands keine Zeit zu verlieren. … Medien und Öffentlichkeit in Deutschland und der Welt haben Julian Assange viel zu verdanken“, so der DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Die Solidarität von Journalisten und engagierten Bürgern sei das Mindeste, was der Wikileaks-Gründer erwarten dürfe, heißt es in dem Schreiben, das der DJV am 08.01.2020 an die britische Botschaft in Berlin geschickt hat.

Liebe Aufgestandene in Sachsen,

mehr schlecht als recht, hat der Fall Julian Assange nun auch die Massenmedien erreicht. Wieso schlecht?

Egal wie die Causa Assange am Ende ausgeht und wie Roger Waters von Pink Floyd sagte, dass die Amerikaner Assange, "nur über unsere Leichen" bekommen, steht heute schon fest, dass er mit Wikileaks den Journalismus revolutioniert hat. Leider wird dies in den Medien nicht angemessen kommuniziert. Darüber hinaus wird versucht, Assange immer noch das Label eines Verräters anzuheften. Dabei geht es um nichts geringeres als die ungeschminkte, nicht im Sinne Orwellschen Neusprechs sinnentstellte, ungeschönte Wahrheit. Wikeleaks wird von vielen und von sich selbst als Nachrichtendienst der Bürger bezeichnet und hat dabei schwerste US-Kriegsverbrechen im Irak, Afghanistan und Syrien aufgedeckt, korrupte Machenschaften und fadenscheinige Waffendeals von Politikern wie Hillary Clinton und auch die ungehemmte flächendeckende Spionage der US-Geheimdiense ans Tageslicht gebracht. Damit hat er lediglich seine Pflicht wahrgenommen und die Öffentlichkeit über wesentliche im Dunkel gehaltene Machenschaften informiert, wie es jeder andere anständige und verantwortungsbewusste Journalist auch getan hätte. Material, was ihm lediglich zugespielt wurde.

Die USA werfen Wikileaks nun Spionage und Gefährdung von Menschenleben vor. Edward Snowdon sagte hierzu, dass dies eine altbekannte Masche ist und derartige Vorwürfe

jeder Substanz entbehren. Tatsächlich konnten die Ankläger bis heute weder das eine noch das andere beweisen, noch Indizien vorbringen. Der Australier wird unter schlimmsten Bedingungen und Isolationshaft gefangen gehalten. Nils Melzer, Sonderberichtserstatter für Folter der UNO erhebt schwere Vorwürfe psychologischer Folter, spricht von einer "Verschwörung demokratischer Staaten" und einer "modernen Hexenjagd". Die Linken-Politikerin Sewin Dagdelen hielt fest: "..Alles bisherige deutet auf eine Vorverurteilung, auf einen reinen Schauprozess hin", nachdem sie den Prozessauftakt in London verfolgt hat.

Warum diese Härte gegen Assange? Bei dem Versuch mit seinen Veröffentlichungen eine bessere Welt zu schaffen, trat der Wikieleaks Gründer den Mächtigen dieser Welt auf die

Füße. Er brachte genau das, was in aller Regel nicht auf Tagesschau, Heute-Journal und Co. zu sehen war bzw. ist und zeigte wirksam massenmedial das wahre Gesicht und Hintergründe der Kriege im Mittleren Osten (Video: Collateral Murder). Die dahinter stehende Idee ist dabei so simpel wie genial. Wikileaks fungiert wie ein anonymer Briefkasten, in den jeder Material bei gleichzeitigem Schutz seiner Identität einstecken kann und damit keine Repressalien zu befürchten hat. Das dieses Beispiel Schule macht, konnten die Eliten dieser Welt auf keinen Fall zulassen. Edward Snowden sagte hierzu: "..Das wirklich Tragische daran ist, dass wenn die Welt dies nicht versteht und zu schätzen weiss und es mit aller Kraft verteidigt, dann hat sie es nicht verdient.." Außderdem spricht er und viele andere von einem gefährlichen Exempel, dass die Amerikaner hier setzen wollen. Wird er ausgeliefert, drohen ihm 175 Jahre in schlimmster Isolationshaft oder sogar die Todesstrafe. Dies würde das Ende des freien Journalismus bedeuten. Fortan würde jeder Journalist, Whistleblower oder normale Mensch es sich nicht mehr wagen, derartige Dinge zu veröffentlichen und erst Recht den ersten Schritt zu tun.

Unterstützt und verbreitet bitte daher unsere Kampagne auf www.leipzigforjulian.de. Zusammen mit dem Deutschen Journalisten Verband haben wir in einem offenen Brief an die britische Regierung die sofortige Freilassung von Julian Assange gefordert. Unterschreibt unsere Petition und erzählt es weiter. Es geht um nichts geringeres als einen der schwersten Präzedenzfälle und Zensur in der Geschichte des Journalismus. Und am Ende um unsere Demokratie

 

Viele Grüße!

V.i.s.d.P. Gregor Feser

Kalender


Ihr findet die zentralen Termine unter folgendem Link.

Ergänzende Infos

Details

Informationen findet ihr unter https://candles4assange.de/

Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter über Folter, berichtete über den sehr kritischen gesundheitlichen Zustand, in dem sich Julian Assange aufgrund der jahrelangen psychologischen Folter inzwischen befindet. Ärzte haben nachgewiesen, dass die Folgen dieser unmenschlichen Behandlung bei Julian Assange bereits irreversible neurologische Schäden verursacht haben, die final zum Tod führen können. Hört Euch in diesem Video ab 1:19:00 die Aussagen von Nils Melzer an. Es ist wirklich nicht zu fassen, welches Verbrechen die britische und US-Justiz an einem Journalisten verübt - hier bei uns, mitten in Europa. 

Einer der ganz wenigen Journalisten, die ihre Stimme dagegen erheben, ist Milosz Matuschek, Chefredakteur des Magazins „Schweizer Monat“ und NZZ-Kolumnist. Erkommentierte bei Deutschlandfunk Kultur am 13.01.2020 „Julian Assanges Hinrichtung auf Raten“

Nicht nur die unmenschlichen Haftumstände, auch die bei Auslieferung von Julian Assangean die USA drohende drakonische Strafe von bis zu 175 Jahren Haft oder sogar die Todesstrafe, erwecken den Eindruck, dass hier ein Exempel statuiert werden soll. Offensichtlich sollen potenzielle künftige Whistleblower und mit ihnen zusammenarbeitende Journalisten nachhaltig abgeschreckt werden, Vergehen und Verbrechen, verübt vom  Militär- und Sicherheitsapparat, öffentlich zu machen.

Eine demokratische Gesellschaft braucht aber den kritischen Journalismus, er wird auch als „Vierte Säule“ der Demokratie bezeichnet. Der Journalismus ist quasi „das Immunsystem“ der Demokratie und soll dafür sorgen, Macht und Missbrauch unter Kontrolle zu behalten, für Transparenz zu sorgen. Dazu gehört, Morde und gezielte Tötungen zu recherchieren und zu veröffentlichen, sowie Beweise zu sichern. Genau das wird Julian Assange ungerechtfertigter Weise zum Vorwurf gemacht, dafür wird er psychologisch gefoltert, so dass sein Leben bedroht ist. Helft mit Eurer Unterschrift, Julian Assange zu retten! Helft, die Demokratie zu retten!

Informationen findet ihr unter https://candles4assange.de/

Wichtige Links

Wichtige Dokumente

Bilder der Kampagne

Beiträge zur Kampagne »Freiheit für Julian Assange!«

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Hinweise, Kritik und Anregungen bitte an: redaktion@aufstehen-LE.de.