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Hier findet ihr Neues aus dem Aufstehen Netzwerk (vom Trägerverein und verschiedenen Aufstehen-Gruppen).

Übersicht für die Seite Aktuelles aus dem Aufstehen Netzwerk

Neuigkeiten aus verschiedenen Aufstehen-Gruppen

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Neues aus Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt: 06.05.2020
Sachsen-Anhalt: 11.04.2020

Am Fr. den 3. April haben wir in Magdeburg (den Regeln der Corona-Pandemie entsprechend) eine Aktion für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung durchgeführt.
„Die NATO-Großübung »Defender Europe 2020« ist wegen der Coronakrise nicht etwa eingestellt, sondern nur »in ihrem Umfang deutlich reduziert«“, wie man in der „Jungen Welt“ vom 2. April nachlesen kann.
Wir brauchen keine militärische Abschreckung gegenüber Russland. Stattdessen muss der Staat in das Gemeinwohl investieren. So muss z.B. die Privatisierung von Krankenhäusern rückgängig gemacht werden. Universitäten müssen frei forschen können und nicht von Drittmitteln abhängig sein. Daseinsvorsorge und Bildung gehören in öffentliche Hand und nicht in die Hand von Konzernen, deren Ziel lediglich die Befriedigung der Rendite-Erwartungen der Fremdkapitalgeber ist. Der „freie“ Markt kann dieses nicht regeln, wie uns die Corona-Pandemie wieder deutlich vor Augen führt.
Wir sind uns darüber im Klaren, dass Kriege in unserem kapitalistischen System zwingend erforderlich sind, um das für das System nötige Wachstum zu generieren. Es werden Rüstungsgüter produziert, die in Kriegen genutzt werden, um die entsprechenden Regionen der Erde zu destabilisieren, damit wir anschließend günstig an die Rohstoffe kommen, die wir für den system-immanenten Wachstumszwang unserer Wirtschaft brauchen.
Die Forderung nach Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung ist deswegen untrennbar mit einem notwendigen Systemwechsel verknüpft.
Wir...

Sachsen-Anhalt: 27.11.2019

Am 24.11.2019 fand in Leipzig das erste Vernetzungstreffen statt, zu dem die Sammlungsbewegung AUFSTEHEN/Leipzig, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), der NatWiss e.V., attac Halle, attac Leipzig und die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe aufgerufen hatten.
Zentrale Frage: Wie wollen wir dem NATO-Manöver Defender 2020 (April/Mai 2020) politisch und mit Aktionen, insbesondere in Ostdeutschland, entgegentreten?
Es war sehr beeindruckend, wie sich ca. 100 engagierte Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Verbänden in kürzester Zeit zu einer geeigneten Vorgehensweise einigten.
Dieses Treffen hat deutlich gezeigt, dass sich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Hamburg und Bremen bereits großer Widerstand gegen dieses NATO-Manöver in Deutschland, vorwiegend Ostdeutschland, regt.
Kein Wunder, denn die Fakten sprechen für sich:

  • 19 NATO-Mitgliedsländer werden beteiligt sein.
  • Die Führung des Manövers werden die USA übernehmen und gleich noch 37.000 Soldaten/-innen mitbringen (17.000 davon sind bereits in Europa stationiert).
  • 20.000 Soldaten/-innen (mehr als seit Ende des Kalten Krieges) werden für eine einzige Militärübung extra über den Atlantik gebracht.
  • Transportmanöver
  • Logistikmanöver
  • Führungsmanöver
  • NATO-Manöver (NATO-SÄBELRASSELN-KRIEGS-MANÖVER als Provokation/Konfrontation für Russland und China)

Nicht genug damit, dass eine SPD/CDU/CSU-Koalitions-Regierung diesen Wahnsinn unterstützt und Millionen von Steuergeldern dafür vergeudet, nein, es ist ein großes ÖKODESASTER (eine Zerstörung...
Sachsen-Anhalt: 12.10.2019

Am 09.10.2019 fand im Landesgericht Magdeburg eine Berufungsverhandlung gegen eine bereits ausgesprochene Verwarnung statt, die im Verhandlungssaal selbst von zahlreichen Besucherinnen und auch von einer Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude unterstützt wurde.
Ca. 220 Minuten Beteiligung an der Mahnwache, mein Beitrag als Teilnehmerin der Sammlungsbewegung Aufstehen in Magdeburg, solange dauerte dieser Berufungsprozess der jungen Frau Paula Schumann, die sich vor einiger Zeit im Rahmen eines Spazierganges entlang des Zaunes am Militärstandort "Schnöggersburg" aktiv vor Ort für geltendes Recht eingesetzt hat, das durch die Bundesregierung (Bundeswehr) in der Colbitz-Letzlinger-Heide verletzt wird, wofür Paula Schumann verurteilt wurde.
In ihrer Verteidigungsrede ging Paula Schumann u.a. auf den Artikel 1 (2) („Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“) und den Artikel 25 („Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.“) des Grundgesetzes und auf die Bedeutung der Colbitz-Letzlinger-Heide als Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet und auf die gesetzesverletzenden Handlungen der Bundeswehr in diesem Bereich ein.
Was geht das alles die Magdeburger
innen an? --> Die Landeshauptstadt Magdeburg bezieht ihr Trinkwasser aus der Colbitz-Letzlinger-Heide.
Was hat das mit einem Kampf für...

Sachsen-Anhalt: 05.10.2019

Die Regionalgruppe Halle der Sammlungsbewegung Aufstehen hat in der Einwohnerfragestunde am 03.07.2019 den Stadtrat und den Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) aufgefordert, den ICAN-Städteappell zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen.
Die Organisation ICAN hat für ihr Engagement im Kampf für die weltweite Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsantrages am 10.12.2017 den Friedensnobelpreis erhalten. An diesem Tag wurde vor dem Halleschen Stadthaus die Flagge der internationalen „Mayors for Peace“-Kampagne gehisst (siehe Presseportal der Stadt Halle). Eine Unterzeichnung des ICAN-Städteappells durch Halle (Saale) muss deshalb die logische Folge der Beteiligung an den „Mayors for Peace“ sein.
Bei der von der Aufstehen-Regionalgruppe Halle auf dem Halleschen Markt durchgeführten Mahnwache am Weltfriedenstag (01.09.2019) wurde diese Forderung erneut öffentlich gemacht und fand vollen Zuspruch bei den Besuchern.
Auf Grund dieser Initiativen und der Forderung weiterer Bürger wurde die Frage der Unterzeichnung des ICAN-Städteappells am 25.09.2019 auf die Tagesordnung des Stadtrates gesetzt. Der Stadtrat beauftragte den Oberbürgermeister, Herrn Dr. Bernd Wiegand, den Appell zu unterzeichnen. Halle (Saale) ist damit die 54. deutsche Stadt, die die Bundesregierung auffordert, dem ICAN-Vertrag beizutreten.

Hinweise, Kritik und Anregungen bitte an: redaktion@aufstehen-LE.de.